Tresore

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Tresore

Tresore sind gesicherte Schränke für sehr wertvolle Gegenstände, Geld oder gefährliche Sachen die nicht in andere Hände gelangen dürfen. Die ersten Tresore wurden schon vor 200 Jahren entwickelt. Umgangssprachlich wird ein Tresor als Safe, Geldschrank, Panzerschrank oder Sicherheitsschrank bezeichnet. Die Fachliche Bezeichnung erfolgt jedoch nach den Sicherheitsstufen.

Zum Beispiel erst der Stahlschrank mit der geringsten Sicherheitsstufe, dann der Wertschutzschrank und als letztes der Panzerschrank, welcher die höchste Sicherheitsstufe besitzt.

Es gibt einen Tresorraum, dieser ist ein kompletter Raum der gepanzert und abgesichert ist. Ihn findet man meist in Kreditinstituten.

Der Korpus und die Türen von Tresoren können eine Stärke von einigen Millimetern bis zu 20 cm aufweisen. Meistens sind sie einbruchssicher und haben eine flammen hemmende Funktion durch chemische Zusatzstoffe, die es den Einbrechern erschweren mit einem Schneidbrenner ins Innere des Tresors zu gelangen.

Die Sicherheitsstufen können nach der VDMA 24992 Norm (Einbruchsschutz) eingeteilt werden.

Es gibt hier Sicherheitsstufen von A – E. A stellt die niedrigste Sicherheitsstufe dar. Die Klassifizierung von A bedeutet, dass dieser Tresor nur ein einwandiger Schrank ist. Erst ab der Klasse B ist der Tresor ein mehrwandiger Schrank und ab Klasse C1 und C2 ist es ein Wertschutzschrank.

Ein Panzerschrank erhält die Klassifizierung D10, D20 und E10. Je nach der Sicherheitsstufe des Tresors ist der Versicherungsschutz unterschiedlich. Hier muss man auf jeden Fall vor dem Kauf am besten mit seinem Versicherer sprechen.
Montageformen Tresore werden nach Montageformen unterschieden.

Es gibt Standgeräte, die ein Eigengewicht von 25 kg bis 3500 kg haben können. Ab einem Eigengewicht von 1000 kg wird bei Standgeräten eine Bodenverankerung empfohlen, z.B. bei Schlüsseltresor oder Dokumententresor.

Wandtresore können nur in einem Neubau in das Mauerwerk eingebaut werden. Ein Wandtresor muss immer fachgerecht ins Mauerwerk eingesetzt werden. Sie decken meist nur die Sicherheitsstufe des Einbruchschutzes ab.

Dann gibt es noch Möbeltresore. Dies sind Kleintresore, welche mit der dahinter liegenden Wand verschraubt werden. Sie bieten nur einen Grundschutz und sind nur mit einer geringen Versicherungssumme abgesichert, z.B. Ein Tresor im Hotelzimmer.

Einer der speziellen Tresore ist ein Dokumententresor. Dieser bietet Schutz vor Feuer und Diebstahl. Bei einem normalen Tresor würden die Dokumente schon bei einer Temperatur von 130°C im Inneren des Tresors verkohlen, jedoch der Dokumententresor schützt die Dokumente bis zu einer Außentemperatur von 1070°C.

Ein Schlüsseltresor wird benötigt, wenn die Sicherheitsanforderungen von einem Schlüsselschrank nicht mehr genügen, z.B. bei der Aufbewahrung der Autoschlüssel eines Autohauses.

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